Schwarzenbach, 04.10.2017

ALDI SUISSE und UNICEF Schweiz: mit vereinten Kräften für Kinder

ALDI SUISSE startet in dieser Woche in Kooperation mit dem Kinderhilfswerk UNICEF die dreijährige Spendenaktion «IMAGINE». Das Geld aus verschiedenen Aktionen kommt Kindern im afrikanischen Malawi und in der Schweiz zugute. ALDI SUISSE engagiert sich in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk für das Recht von Kindern auf eine gesunde Ernährung und einen geschützten, kinderfreundlichen Lebensraum.

In diesen Tagen läuft bei ALDI SUISSE die dreijährige Spendenaktion «IMAGINE» an. ALDI SUISSE setzt sich damit für eine Welt ein, in der jedes Kind genug zu essen hat, sauberes Wasser trinken und in geschützten Spiel- und Lebensräumen aufwachsen kann. «Als Lebensmitteldetailhändler ist für uns das Thema gesunde Ernährung und Lebensraum naheliegend und mit einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung verbunden», sagt Philippe Vetterli, Mediensprecher von ALDI SUISSE. «Es freut uns daher sehr, dass wir in UNICEF Schweiz einen Partner gefunden haben, mit dem wir gemeinsam zwei Projekte zum Recht von Kindern auf eine gesunde Ernährung und einen sicheren sowie kinderfreundlichen Lebensraum unterstützen können.»

Neuer Weg bei der Kooperation mit UNICEF
ALDI SUISSE engagiert sich nicht nur für Umweltthemen, sondern auch für die Gesellschaft. Zusammen mit UNICEF Schweiz will ALDI SUISSE dabei mitwirken, das Recht aller Kinder auf eine gesunde Entwicklung zu verwirklichen. Bereits im letzten Jahr begann die Kooperation zwischen ALDI SUISSE und UNICEF Schweiz. «Vitaminis auf der Spur», das letztjährige Projekt zur Förderung der Ernährungskompetenz von Kindern, war der Auftakt der gemeinsamen Kooperation. Nun wird die Zusammenarbeit mit UNICEF fortgesetzt. In den nächsten drei Jahren werden das UNICEF-Programm «Sprinkles» im südostafrikanischen Malawi und die Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» in der Schweiz mit Erlösspenden aus dem Verkauf und weiteren Aktionen und Aktivitäten unterstützt.

Spenden gehen an Projekte in Malawi und in der Schweiz
Im Nachgang des Wetterphänomens El Niño war Malawi von einer schlimmen Hungerkrise betroffen. Lange Dürreperioden gefolgt von extremen Niederschlägen vernichteten Ernten und trieben Tausende von Menschen in die Flucht. Obwohl sich die Ernährungssituation in Malawi dank breit abgestützten Projekten deutlich verbessert hat, sind heute noch immer Tausende von Kleinkindern mangelernährt. «Mangelernährung ist eine ernsthafte Bedrohung für Tausende von Kindern und kann irreversible Schäden verursachen. Sie kann die gesunde Entwicklung der Kinder beeinträchtigen und sie daran hindern, ihr körperliches und geistiges Potenzial zu entfalten. Bereits mit einem gespendeten Franken wird ein Kleinkind für zwei Monate mit lebenswichtigen Nährstoffen in Pulverform, den sogenannten Sprinkles versorgt», erklärt Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz. «So können gefährliche Mangelerscheinungen und irreversible Schäden verhindert werden.»

Alle Kinder haben ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Mit der Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» unterstützt UNICEF Schweiz Gemeinden dabei, die Kinderrechte systematisch umzusetzen und die Kinderfreundlichkeit zu steigern. Ziel der Initiative ist auch, die Teilnahme und Teilhabe von Kindern am gesellschaftlichen Leben in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu stärken. Konkrete Beispiele sind etwa Massnahmen für sicherere Schulwege, kindgerechte Spiel- und Pausenplätze, Jugendangebote, Förderungsangebote wie Aufgabenhilfe oder Schülerräte, in denen sich Kinder einbringen können. Schweizweit tragen 28 Gemeinden das UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde».